
COSMEOCARE. schönheit schreibt geschichte. Schmücken und Pflegen des Körpers sind so alt wie die Menschheit selbst: Das Wort „Kosmetik” (abgeleitet vom altgriechischen kosméo, „ordnen”, „schmücken”) steht für Körper- und Schönheitspflege, bzw. für die Erhaltung, Wiederherstellung und Verbesserung der Schönheit des menschlichen Körpers.
Prähistorische Funde in Spanien und Frankreich zeigen Frauen, die ihre Gesichter mit roter Farbe bemalten, und auch bei den Indianern und afrikanischen Völkern finden sich Beispiele für Bemalungen von Gesichtern bis in die jüngste Neuzeit. Assyrer und Babylonier verwendeten aromatische Duftsubstanzen aus Hölzern, Pflanzenblüten und Harzen. Im alten Ägypten schminkten sich Männer & Frauen Lippen und Wangen, bzw. Augenbrauen, Augenlider und Haare. Bereits 2000 Jahre vor den Pyramiden stand Kosmetik im ägyptischen Schönheitskult und bei Römern & Griechen hoch im Kurs, körperliche Reinheit & Hygiene galten als sehr wichtig: Öle, Salben, Duftstoffe und Essenzen.
Im Laufe des 18. Jahrhunderts tauchte in Frankreich der Begriff „cosmétique” auf und gelangte im 19. Jahrhundert in den deutschen Sprachraum: Substanzen, die den Körper pflegten, reinigten, vitalisierten oder parfümierten. Kosmetik verschönert & pflegt damals wie heute das Äußere, steigert das Wohlfühlen und sorgt für ein positives Lebensgefühl. Die Haut als größtes Organ des Menschen stellt auch gleichzeitig den Kontakt zur Außenwelt dar und reagiert dabei auf Sinneseindrücke wie Hitze, Kälte, Berührung, Schmerz genauso wie auf psychosomatische Probleme, die oft über die Haut ihren Ausdruck finden. Ganzheitskosmetik erfasst neben der Gesichtshaut, die nur 7% der Hautoberfläche ausmacht, vor allem das Wesen des Menschen in seiner Gesamtheit.
